Hinweis: Bitte lies diesen Artikel nicht, wenn die Beratung nur ein Sprungbrett für Dich ist. Nur ein Mittel zum Zweck, um Dir nach zwei bis drei Jahren einen „echten“ Job zu suchen. Oder wenn Du seit ein paar Jahren ganz zufrieden bist mit Deinem Lieblingsthema, Deinen Stammkunden und keine Notwendigkeit für Veränderung siehst.

Denn dann möchtest Du Dir wahrscheinlich keinen Mentor suchen. Und schon gar nicht einen, der Dich richtig fordert, sodass Du Dich in der Beratung weiterentwickelst. Sollte das nicht auf Dich zutreffen, dann ist ein Mentor und auch die Suche danach extrem relevant.

Wie Du einen passenden Mentor findest

Genau dafür kannst Du Dir hier direkt den kostenlosen Guide „Wie Du einen passenden Mentor findest“ herunterladen. Darin sind alle relevanten Schritte beschrieben, wie ich damals zu meinem Mentor Volker gekommen bin.

Trag hier bitte Deinen Vornamen und E-Mail-Adresse ein und Du bekommst das eBook sofort zugesandt. Zusätzlich erhältst Du einmal im Monat den Newsletter mit neuen Inhalten aus dem Beraterleben.

Von Plateau zu Plateau springen

Es passiert ganz automatisch: Wenn Du eine gewisse Zeit immer dasselbe machst, wirst Du besser und irgendwann richtig gut darin. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass dann alles deutlich leichter von der Hand geht (die Analyse von Informationen, die Vorbereitung auf ein bestimmtes Gespräch, die Geschäftsreise an dieselben Orte, usw.).

Der Nachteil ist, dass die Lernkurve langsam flacher wird. Dirk Kreuter berichtete mal von einem Bewerber, der sich bei ihm mit zehnjähriger Berufserfahrung im Vertrieb vorgestellt haben. Aus seiner Sicht war es wohl eher ein Jahr Berufserfahrung, das sich dann zehn Mal wiederholt hat. Es hatte sich in den zehn Jahren nichts nennenswert verändert.

Das kann Dir auch in der Beratung passieren, obwohl es als ein sehr lern-intensives Umfeld gilt. Wie viele andere Berater sieht auch John Kim (Dozent und Blogger auf „ConsultantsMind„) die Karriere wie eine S-Kurve. Es gibt Phasen, in denen das Lernen und der Fortschritt enorm ist. Und es gibt Phasen, die als Plateaus beschrieben werden.

Wenn wir zu lange auf so einem Plateau verweilen und es uns gemütlich machen, dann fallen wir früher oder später von diesem Plateau wieder herunter. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das Momentum auf der steilen Seite mitnehmen und feststellen können, wann die Kurve wieder abflacht und den nächsten Sprung zu wagen. Doch wie kannst Du das so einfach herausfinden?

Die Weisheit von erfahreneren Beratern

Wenn Du Dich egal welchem neuen Thema näherst, dann sammelst Du wahrscheinlich erst mal Informationen. Im zweiten Schritt wird daraus Wissen, nämlich wenn Du die Informationen tatsächlich anwendest. Und erst nach einem langen Zeitraum wird aus den ganzen Erfahrungen Weisheit. Die Weisheit sagen zu können, was zu tun ist und vor allem was nicht zu tun ist.

Letzteres ist vor allem wichtig, um Klarheit zu bekommen. Denn Klarheit gibt Dir die Fähigkeit, in die Umsetzung zu kommen. Je mehr Optionen wir in einer Situation zur Verfügung haben, desto schwieriger wird es eine Auswahl zu treffen und dann tatsächlich zu starten. Das gilt für die Jobsuche, das Schätzen von einem neuen Auftrag, usw.

Und genau da kann Dir ein Mentor richtig gut helfen: Er kann Dir von Optionen abraten, weil er aus Erfahrung weiß, wohin der Weg führt. Seine Erfahrungen und Weisheit kann er Dir in entscheidenden Situationen mitgeben. Damit profitierst Du von seinem teils Jahrzehnte langem Lernprozess.

Das ist auch der Grund, warum ich Mentoren-Programme in Unternehmen (speziell Beratungen) nicht als Ersatz für einen „echten“ Mentor sehe, sondern als Ergänzung. Denn die meistens nur leicht älteren Kollegen können Dir zwar bei den firmeninternen Abläufen helfen, mehr aber auch nicht. Es fehlt die langjährige Erfahrung und (mindestens genauso wichtig) die Unabhängigkeit. Wenn Dir an einem wirklichen Weiterkommen gelegen ist, dann musst Du Dir selbst einen Mentor suchen.

Und die Suche lohnt sich: Von meinem Mentor Volker durfte ich diese Dinge schon früh lernen. Wir unterhielten uns nach Feierabend über S-Kurven, Geschäftsideen, Positionierung als Berater, den Umgang mit Widerständen, usw. Auch wenn ich noch nicht alles verstanden hab, was er mir da so locker mitteilte, hat sich vieles davon im Nachhinein als Gold erwiesen.

Wenn Du wissen möchtest, wie Du bei der Suche nach einem Mentor vorgehen kannst, dann kannst Du oben das kostenlose eBook herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!